Haftpflichtversicherrung und Orthopädie. Gerangel um den neuen Orthopäde in Münsingen

Es geht um fragwürdige Diagnosen.  Eine neue 2 Millionen Franken teure Abteilung für Sportorthopädie.

Statt die Kräfte zu bündeln, setzt die Spital Netz Bern AG in drei von fünf Spitälern auf den Fachbereich Orthopädie – neu auch in Münsingen. Dies erstaunt, ist doch im Zieglerspital mit Professor Hubert Nötzli ein weitherum bekannter und anerkannter Orthopäde als Chefarzt tätig, kaum 10 Kilometer von Münsingen entfernt.

Noch mehr zu reden in der Branche gibt die personelle Besetzung des Orthopäden O.G.*, der die Sportorthopädie im öffentlichen Spital Münsingen aufbauen wird, nachdem ihm im privaten Sonnenhofspital der Mietvertrag gekündigt worden ist.

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Viel Bewegung sowie Entspannungsübungen helfen gegen Hexenschuss

Oft reicht eine falsche Bewegung, schon fährt der Schmerz mitten ins Kreuz. Schätzungsweise 80 Prozent der Bundesbürger litten laut Angaben des Bundesverbandes der AOK mindestens einmal im Leben unter Rückenschmerzen. Die Mehrzahl von ihnen -65 Prozent -klagten über einen Hexenschuss (Lumbago). Hexenschüsse sind damit nach Atemwegserkrankungen einer der häufigsten Gründe für Patienten, überhaupt einen Arzt aufzusuchen. Ursache für die quälenden Schmerzen im Lendenwirbelbereich sind entweder Blockaden kleinster Gelenkkörper in der Wirbelsäule oder eine Verspannung in der Rückenmuskulatur rund um die Wirbelsäule. In beiden Fällen wird massiver Druck auf die Nerven ausgeübt, die die Wirbel im Lendenbereich umgeben. Die Betroffenen können sich deshalb nach einer akuten Attacke kaum noch regen.

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Patient klagt gegen Chirurgen, Oberarzt verweigert die Behandlung

Saarbrücken/Homburg. EDV-Spezialist H. hat Probleme mit der Wirbelsäule. Seit einer Bandscheibenoperation in der Neurochirurgie des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS) in Homburg hat er, so die Schilderung seines Anwaltes Gerhard Fritz, starke Schmerzen. Wegen eines vermuteten Kunstfehlers prozessiert Fritz im Auftrag seines Mandanten gegen den Neurochirurgen und das Klinikum. Der Patient selbst suchte wegen seiner Schmerzen Hilfe in der Orthopädie des UKS. Doch seit dem 26. Oktober weiß er, dass er dort zumindest bei dem leitenden Oberarzt, Privatdozent F., nicht willkommen ist. Der Mediziner teilte dem Schmerzpatienten per E-Mail mit: “Ich habe Kenntnis davon erhalten, dass Sie einen Rechtsstreit gegen Dr. P. und das Universitätsklinikum des Saarlandes führen. Da auch ich ein Teil des UKS bin, bedauere ich, Ihnen mitteilen zu müssen, dass ich Ihnen leider nicht mehr zur Verfügung stehen kann.”

Saarbrücker Zeitung

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